Kais Erfahrung im Dunkelretreat – 36 Tage

Anbei ein Erfahrungsbereicht von Kai / Giriraja:


Grüße an alle, die diese Zeilen lesen und an Dunkelretreats interessiert sind!

Mein Name ist Giriraja und muss sagen, der Rückzug ins „Dunkhell“ war wieder Mal eine schöne Sache. In dieser Zeit ist ungewöhnlich viel passiert.

Beginn war am 28.02.2016. Eigentlich wollte ich bis zum 09.05.2016 bleiben, was dann 72 Tage gewesen wären. Im Prinzip waren sie das auch. Dazu gleich mehr.

Kurz vor Beginn gab es für mich einen Test nach dem Anderen. Mein Vater hatte einen Gehirntumor und wurde kurz nach Beginn operiert. Meine Mutter brach sich während meines Retreats den Oberarm und meine Frau wartete auf die Behandlung des Bandscheibenvorfalles ihrer Halswirbel. Zu dieser Zeit war eine Stunde Autofahrt schon kaum zumutbar. Also war an Besuch mit 3 Stunden Fahrt gar nicht zu denken.

Da ging mir ziemlich viel in Kopf und Herz herum, vor allem in reizarmer Umgebung. Doch nach und nach entspannte ich mehr. Zum Glück hat mein Bruder bezüglich meiner Eltern in dieser Zeit sehr viel geholfen. Mein Vater ging nach 2 Stunden schon wieder etwas umher. Als ein neugieriger Patient fragte, was er da hätte, meinte er nur, da hat der Blitz eingeschlagen. Heißt also er nimmt ́s mit Humor und ist wieder gut drauf. Sicher half ihm auch die Energie des Mantras Om Trayambakam…, was ich etwa 1200 x rezitierte.

Wenn es eng wird hat Sabine immer gute Ratschläge. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für ihre Hilfe und Geduld.

Meine Mutter hat auch gute Fortschritte gemacht und Durchhaltevermögen bewiesen. Aktuell hat meine Frau eine Nachkontrolle und das Gröbste überstanden. Zum Glück kam sie um eine OP herum.

Mit dem Geschehen wurde mir klar, dass trotz Höhen und Tiefen, trotz Unvollkommenheiten meiner Person oder die meiner Angehörigen die Familienbande sehr fest sind, ja noch tiefer wurden. Ein tolles Geschenk meine ich.

Big_149832Besuch hatte ich dann doch. Und zwar gleich am zweiten Tag. Wohl ein sehr machtvolles Wesen.

Es gab laut Sabine Sonnenstürme an dem Tag, so dass auch noch der Strom für etwa eine halbe Stunde ausgefallen war. Wer ist denn jetzt da, dachte ich. Eine Art Engel oder Wächter? Ich hatte vorher viel mit Hanumanenergie gearbeitet. War er es vielleicht schon?

Alles lief vorher so glatt. Die freien Tage in der Firma organisieren, die Kosten abzudecken, einen passenden Termin zu bekommen. Für mich eindeutig Hanuman. Aber Gott hatte noch so einiges vor…

Über die “Spukisachen” will ich gar nicht so schreiben. Spirits, Vorahnungen und andere Phänomene. Das ist für mich mittlerweile beiläufig. Interessant war, daß meine 7 Chakren wirklich nacheinander meinen Geist beschäftigten. Mit der Aurafotografie vor und nach dem Dunkelretreat konnten wir feststellen, dass sich im Vergleich zur Aurafotografie vor dem Retreat wirklich viel getan hat. Faszinierend die treffenden Aussagen zu meiner Aura und darüber, wie ich meine Chakren künftig auf gutem Niveau halten kann. Mir fehlte z. B. eher öfter Spontanität. Ich plane Dinge gerne bevor ich sie umsetze. Dabei versäumte ich manchmal zügig zu Handeln. Dinge locker anzugehen, die ich bereits gut umsetzen kann.

Nur ein kleines Beispiel, wieso ein Retreat dich verändern kann. Natürlich zum positiven.

In der Sadhana Dunkelretreat machte ich noch eine Sadhana zu Hanuman für 12 “Tage”. Er war bereits schon beim Singen/Rezitieren der Hanuman Chalisa im Dunkel für meine Familie da. Seine Beine standen vor mir. Ich wusste es einfach und verneigte mich vor IHM. Die OP meines Vaters führte ein Inder durch… Zufall? Er war selber froh, dass es so gut gelaufen ist. Die Chancen waren 50/50. Eigentlich dürfte mein Vater gar nicht mehr leben, so eine Oberärztin. Es wäre hier zu lange alles anzuführen. Kurz, er hat das vierte Mal überlebt. Persönlich bin ich zu 100% überzeugt, dass Schutzmantren, Heilmantren und Gebete aus dem Herzen, Menschen in unserem Umfeld zu Gute kommen und helfen können.

Natürlich spürte ich Hanuman bereits. Die Energie war absolut hoch. Mir hielt jemand die Hand als ich im Bett lag. Ein Anderer saß darauf. Mir wurde es irgendwann zu viel und ich drehte mich auf den Bauch, als vor mir eine wärmende Energie war, quasi über mir. Ich konnte nicht schlafen. Diese Energie ließ sich eben nicht abhalten zu mir zu kommen. Wie ein breiter Strahl wurde mein ganzer Brustkorb erwärmt, um sich direkt im Herzen zu bündeln. Anschließend dachte ich „gut, daß ich mich dem nicht verschlossen habe.“

So am 9. Tag der Sadhana zu Hanuman erschien ER mir in einer grünen Szenerie. Als ob wir in einer Art Dschungel wären. Bildlich so, wie wenn man das Negativ eines Fotos hat, nur alles in Grüntönen. Das passt natürlich zum Herzchakra. Er berührte mich am rechten Arm und verriet mir mein Dharma. Dann verschwand der mit einem Sprung in die Weite des Horizontes dieses endlos erscheinenden grün. Danke für diesen großen Segen.

Bezüglich meiner Festgefahrenheit und Planung die Chakren “durchzuarbeiten” hatte das Schicksal oder Gott jedoch Anderes mit mir vor. Es kam zu einer Magen­Darm-Erkrankung. Nach 36 Tagen brach ich den Dunkelretreat ab. Jetzt blieben mir noch 36 Tage “Meditation im Licht”. Was sollte das für mich bedeuten?

Fotoquelle: adimas / fotolia.comBharati half mir beratend, wie ich die Zeit weiter am besten nutzen könne. Also arbeitete ich weiter an der Chakrenenergie. Hier halfen spezielle Übungen und Meditationen, die mir bekannt sind. Einige kamen durch “Eingebung”. Ein gutes Zeichen. Der “Schlamassel” “nur” 36 Tage im Dunkel zu sein, ist dann eine Sache des Ego. Ich sah nach vorn und es ist okay – also kein Schlamassel! Brahmipulver soll bei der Chakrenarbeit sehr unterstützend wirken, was ich bestätigen kann. Die Sadhana im “Licht” trug dann dazu bei, dass ich mich um künftige Vorhaben kümmern konnte. Das hängt mit neuen persönlichen Zielen zusammen, die ich sonst nicht so gut vorbereitet hätte.

In der nun folgenden Zeit versuchte ich weiter in meiner Mitte und in der Liebe zu bleiben, was mir recht gut gelungen ist. Zu meiner Überraschung konnte ich neben der Meditation zum inneren Auge und zum Kronenchakra noch Zugang zum Höheren Selbst, dem 8. Chakra und zum 9., dem Spiritchakra finden. Mir wurde klar, daß der Dunkelretreat ein wichtiger Prozess war und zu gegebener Zeit auch mal wieder sein wird. Der Dunkelretreat arbeitet nicht alle 7 Tage ein Chakra. Die Bewusstwerdung ist wohl wochenweise, nicht aber die Aktivierung oder Energieanhebung der Chakren. Sonst hätte ich beispielsweise nicht Ereignisse vorhergesehen, also inneres Auge.

In den folgenden 36 Tagen veränderte sich so viel, was ich wiederum im Dunkelretreat nie erfahren hätte. Er war aber definitiv das Sprungbrett dazu. Der Witz an der ganzen Sache ist genau 36 Tage im Dunkel und 36 Tage im Licht zu “Sein”.

Um meinen Retreat letztendlich abzuschließen, zog ich mich die letzten vier Tage an den Bruderberg des Kailash zurück: ­ Der Untersberg. Sagen­ und Mythenberg seit langer Zeit. Geschehen am Untersberg, z.B. der Felssturz am Untersberg hat tieferliegendes Gestein freigelegt. Auf etwa 60 Metern Breite und einer Höhe von über 120 Metern ist Gestein aus dem Untersbergmassiv gebrochen. Die Einheimischen, die am Untersberg leben, sagen, so etwas haben sie in ihrem Leben noch nie gesehen. Ein einmaliges Naturschauspiel ereignete sich am 25.4.2015 am Untersberg. “Am Tag des schrecklichen Erdbebens in Nepal!” löste sich am Untersberg, unterhalb der Schellenberger Eishöhle, eine riesige Felsmasse und stürzte ins Tal. Dabei färbte sich der Weißbach rot, was durch das Gestein normal ist. Die Kraft der Natur war so gewaltig, dass der Boden nördlich von Kathmandu großflächig um bis zu zwei Meter angehoben wurde, während Experten sogar davon ausgehen, dass der Mount Everest, der höchste Berg der Welt, geschrumpft ist. Es würde zu weit führen, zusammenhängende Ereignisse zum Thema Untersberg und Weltgeschehen hier aufzuführen. Dies ist bisher wohl das beeindruckenste Beispiel. An diesem Kraftberg arbetete ich viel mit dem Lichtmantra und letztendlich schloss ich den 72sten Tag bei der Irlmaiermadonna am Untersberg ab. In der Klamm lief jemand hinter mir. Ich hörte Schritte, blieb stehen, teste ein Echo meiner Schuhe sogar, was am rauschenden Wasser schon ziemlich lustig war… Also gut ­ Schritte, aber niemand war zu sehen? Andere Wanderer waren gut 25 Meter weit weg. Seltsam. Übrigens nicht mein erstes Erlebnis am Untersberg.

Ich wollte am Vormittag des 72sten Tages bei Irlmaiermadonna sein. Aber, da war tatsächlich eine Wegebaustelle. So musste ich zurück, über Ettenberg um dann tatschlich zur “geplanten” Zeit etwa 15.15 Uhr, dafür ganz allein dort zu sein. Um 16.00 Uhr endete dort meine innere Einkehr. Eine wirklich tolle und hohe Energie war bei mir und der Irlmaiermadonna. Komisch war auch, dass bestimmte Umstände regelrecht verhinderten am 71. Tag dort zu sein. Mir scheint, die nächste Aufgabe ist eine Sadhana zur Muttergottheit, die übrigens den alten deutschen Rittern (sehr wahrscheinlich Tempelritter, später die Herren vom schwarzen Stein) am Ettenberg als Isais in den Jahren 1226 bis 1238 mehrfach erschienen ist.

Die letztendliche Krönung der Tage danach war einmal ein neuer Lebensabschnitt, der mich einer alten Bruderschaft näherbrachte. Mir wurde mitgeteilt, dass es die Templer vor ihrer offiziellen Gründung bereits gab. Lustig war auch, daß ich so eine Art kleine Richtlinie im Web gefunden habe, was die neun Bhaktipraktiken betrifft. Welche Sadhana man auch macht. Es ist sehr wichtig den Ruf seiner Seele zu folgen.

Und wer das Dunkel nicht so mag, kann vielleicht bald bei Bharati Sadhana in einer Kiva machen.

Im übrigen kann man im Rückzug gut Beten und tolle Kontakte knüpfen, wenn es denn sein soll. Also Shiva z. B. habe ich abgeraten sich dem Vorhaben im Cern herzugeben. Mein Ego appeliert da auch schon mal schroff, aber er versteht das wirklich. Man kann jetzt spekulieren, ob das hier her gehört. Für mich schon. Mir geht der geplante konventionelle 3. Weltkrieg schon ziemlich auf den Wecker. Momentan geht es darum ihn auszulösen bzw. vorzubeugen. Die Cakrenaktivierung und das Thema Frieden waren übrigens der Hauptgrund für diese lange Sadhana. Und siehe da, im April wurde eine Art Beschluss gefasst WK3 abzuwürgen. Einer der Großverdiener und finanziell begünstigten an WK3 wurde das Ende seiner Inkarnation angekündigt, sollte er sich dem widersetzen und mit Trotz reagieren.

Egal was vor sich geht und welche Infos auch immer negativ auf uns einprasseln mögen. Eine schützende Hand ist über uns. Insgesamt ist es wichtig in seiner Mitte und im Herz zu bleiben. Und das Höchste, meine spezielle Erleuchtungserfahrung ist das Loslasen und die Lehre gewesen, Gott und dem Schicksal mehr zu vertrauen. Dafür bin ich sehr dankbar.

In diesem Sinne, immer locker bleiben ­ “Alles ist Eins”.

Namaste ♥♥

Giriraja, vom 31.5.16

IMG_0592 - Kai, der Bananenmann - 274 KB

About Bharati Corinna Glanert

Durch eine prägende Einheitserfahrung wurde Bharatis Kundalini plötzlich kraftvoll erweckt - seitdem kann Bharati Energiefelder mit physischen Augen sehen. Seit dieser Zeit beschäftigt sie sich intensiv mit Astralwelten und Auraarbeit. Besonders durch die Dunkelretreats begleitet sie Interessierte zu eigenen Seelenerfahrungen.

Comments

  1. Cornelia Raschl :

    Ich interessiere mich für ein Dunkelretreats und bin derzeit noch auf der Suche, wo ich es machen soll – habe diesbezüglich noch keine Erfahrung.
    Mir geht es in erster Linie um das ‚erkenne dich selbst‘ – was erfahre ich über mich ohne Ablenkung durch äußere Reize.
    Meine spirituelle Heimat liegt eher in der westlichen Mystik (Kabbala, Tarot) mit der indischen Mystik und deren Meditationen bin ich nicht vertraut.
    Meine Frage daher – ja was eigentlich… mich spricht das was ich über das Zentrum gelesen habe sehr an, aber naja – siehe oben 😏
    Vielleicht kann mir hierbei wer weiterhelfen!
    Gute Gedanken auf eurem Weg
    Cornelia

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